Fundmünze während der Restaurierung

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, Foto: Sven Jäger

Frisch geborgene Fundmünze

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, Foto: Klaus Wirth

Ein Blick in die Heidelberger Münzsammlung

ZAN Universität Heidelberg, Foto: Susanne Börner

Eine Münze des Tacitus aus Neuenstadt. Der Punkt beschreibt die Fundposition im Rahmen der Grabung durch das LAD.

Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen. Foto: Klaus Kortüm

Studentische Hilfskräfte und Praktikanten bei der Münzbestimmung

ZAN Universität Heidelberg, Foto: Susanne Börner

Numismatischer Verbund in Baden-Württemberg (NV BW)

Der Numismatische Verbund in Baden-Württemberg (NV BW) hat es sich zum Ziel gesetzt, die Fachdisziplin Numismatik nachhaltig zu stärken.

Es haben sich dafür mittlerweile elf gleichberechtigte Partner – das Archäologische Landesmuseum in Konstanz mit dem Zentralen Fundarchiv in Rastatt, das Badische Landesmuseum in Karlsruhe, das Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen, das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart, die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, die Universität Mannheim, die Universität Heidelberg, seit Frühjahr 2017 die Universität Freiburg, seit Winter 2017 die Universität Stuttgart, seit Frühjahr 2018 die Universität Konstanz und seit Sommer 2022 der Arbeitskreis Numismatik im Historischen Verein Wertheim e.V.– zusammengefunden.

Im Rahmen des MWK-geförderten Projektes möchten die Partner die Numismatik im Land auf mehreren Ebenen vorantreiben:

  1. Lehre und Vermittlung.

    Mit Hilfe praxisorientierter und qualitativ hochwertiger numismatischer Lehre, einer numismatischen E-learning-Plattform sowie einem breiten Praktikumsangebot bei den verschiedenen Partnern soll dringend benötigter wissenschaftliche Nachwuchs herangezogen werden.

  2. Gemeinsame Forschungsaktivitäten.

    Zukünftig sollen bedeutende Neufunde und herausragende Sammlungsbestände wieder regelmäßig publiziert sowie gemeinsame Forschungsaktivitäten des Verbundes initiiert werden. Durch ein Themenportal, das Abschlussarbeitsthemen auf Basis der Verbundbestände vermittelt, soll die Sichtbarkeit und die Aufarbeitung der Bestände maßgeblich forciert werden.

  3. Numismatische Sammlungen (museal und universitär).

    Langfristig sollen alle numismatischen Bestände des Verbundes digitalisiert und im epochenübergreifenden numismatischen Portal des NV BW auch für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Zur Aufarbeitung der Bestände werden ganz bewusst studentische Hilfskräfte und Praktikanten eingebunden, um diesen die Möglichkeit der praktischen Arbeit direkt am Objekt zu geben und Kontakte zu knüpfen.

  4. Fundmünzenbearbeitung.

    Die momentan noch ausgelagerte Fundmünzenbearbeitung soll langfristig zurück nach Baden-Württemberg geholt werden. Die Bestimmung und Digitalisierung der Münzen erfolgt dann verbundintern und die Münzen werden ebenfalls im numismatischen Portal des NVBW zugänglich gemacht. Zur Zeit werden bereits Bestände zunächst einzelner, wissenschaftlich besonders relevanter Orte in Gänze aufgearbeitet.

  5. Wissenstransfer.

    Durch die Homepage des Verbundes mit ihrer Praktikums- und Stellenbörse , dem Newsticker, der numismatischen Themenbörse etc., durch geplante Ausstellungsprojekte und gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll die Numismatik mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werden.

Neuste Meldungen

05.06.2024

Vortrag von Prof. Dr. Johannes Nollé: Der Friede auf griechischen und römischen Münzen

01.05.2024

Vortrag von Dr. Wolfgang Becker:Friedrich III. oder Friedrich IV.? Die Schüsselpfennige mit F

03.04.2024

Vortrag von Dr. Rudolf Reimann: Eine Einführung in das russische Münzsystem

06.03.2024

Vortrag von Dr. Wolfgang Dreher: Bergbauprägungen aus Frankreich.

09.02.2024

Symposium an der Universität Köln: Antikes Geld in der Welt der Digitalität

Das Projekt wurde gefördert durch

zwischen Juli 2016 und Oktober 2018