Newsticker

16.01.2020

Vortrag von Dr. Matthias Ohm in Stuttgart

Das auf der Schwäbischen Alb gelegene Trailfingen kann 2020 ein rundes Jubiläum feiern: Vor 1250 Jahren wurde es in einer Urkunde des Klosters Lorsch erstmals erwähnt. Das Jubeljahr bietet auch den Anlass, sich mit einem Münzfund zu befassen, der im Jahr 1965 entdeckt wurde.
Der Schatz, der etwa sechs Jahrhunderte zuvor verborgen worden war, zählt zu den größten württembergischen Funden des späten Mittelalters: Er wiegt mehr als drei Kilogramm und umfasst rund 10.000 Silbermünzen, vor allem Heller und Pfennige. Sie stammen aus Prägestätten von Brandenburg im Norden bis Tirol im Süden und von den elsässischen Reichsstädten Straßburg und Weißenburg im Westen bis nach Neuböhmen in Osten.
Am Freitag, den, 21. Februar 2020, um 19 Uhr, spricht Dr. Matthias Ohm über "Mehr als drei Kilogramm Silber. Der Münzfund von Trailfingen aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert".
Der Vortrag, organisiert vom Württembergischen Verein für Münzkunde, findet im Vortragssaal des Alten Schlosses in Stuttgart statt.
Der Eintritt ist frei.

15.01.2020

18,5 Kilo Gold. Versuchter Raub des Trier Goldschatz

Nachdem in den frühen Morgenstunden des 8. Oktober 2019 Unbekannte versuchten, das Sicherheitsglas des Landesmuseums in Trier zu zerschlagen, hinter dem der so genannte 'Trierer Goldschatz' ausgestellt wird, wurde in der heutigen ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY Ungelöst" über den Fall berichtet.
Bei dem Schatz handelt es sich um 2518 Goldmünzen aus der römischen Kaiserzeit. Neben dem hohen materiellen Wert, stellt der Goldhort einen unschätzbaren Wert für die numismatische Forschung dar. Glücklicherweise wurden die Täter von dem einsetzenden Alarm daran gehindert, ihre Tat zu vollenden.
Die Kripo Trier sucht weiterhin nach Zeug*Innen, die die Täter auf dem Foto der Überwachungskamera identifizieren können oder die die Täter womöglich auf der Flucht beobachtet haben könnten.
Weitere Informationen zum Tathergang, die Täterbeschreibungen und die Kontaktdaten der zuständigen Ermittler*Innen finden sich auf der Internetseite von "Aktenzeichen XY Ungelöst", die nachstehend verlinkt ist.

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12.01.2020

Stellenausschreibung: Universitätsassistent/in an der Universität Wien

Am Institut für Numismatik der Uni Wien ist zum nächstmöglichen Termin die Stelle eines*r Universitätsassistent*In ausgeschrieben.
Bewerbungen sind bis zum 12.01.2020 möglich. Nähere Informationen können dem angehängten Link entnommen werden.

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12.01.2020

2. Numismatische Spring School in Halle (Saale)

Nach einer erfolgreich verlaufenen 1. Numismatischen Springschool veranstaltet das Seminar für Klassische Archäologie und das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) vom 23.03.-27.03.2020 eine zweite numismatische Frühlingsschule.
Bachelor- und Masterstudierende haben dadurch die Möglichkeit, sich mit geldgeschichtlichen und numismatischen Fragen der Antike bis in die Gegenwart auseinanderzusetzen.
Die Teilnahme ist auf 15 Studierende begrenzt. Bewerbungen werden bis zum 31.Januar 2020 entgegengenommen.
Weitere Infos können dem angehängten Dokument entnommen werden.

10.01.2020

"Das Runde muss ins Eckige" - Die Digitalisierung der Münzsammlung des Herzog Anton Ulrich- Museums

Das Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig besitzt eine wertvolle Universalsammlung von rund 30.000 Münzen und Medaillen. Dieser Bestand wird im neu eingerichteten Virtuellen Münz- kabinett gemeinsam mit weiteren Münzsammlungen der Region digitalisiert. Die Objekte werden dabei in einer ganz neuen Qualität für die Öffentlichkeit sowie für Forschung und Lehre aufbereitet.
Zur Digitalisierung der numismatischen Sammlung findet am 13.02.2020 um 18:30 Uhr in Braunschweig eine Veranstaltung mit verschiedenen Vorträgen statt. Der Eintritt ist frei.
Genauere Informationen können dem angehängten Flyer entnommen werden.

01.01.2020

Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Der numismatische Verbund wünscht zu Weihnachten und zum Jahreswechsel alles Gute und freut sich gemeinsam mit den Verbundpartnern und auf das neue Jahr 2020! Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ihr Interesse und Ihre Teilnahme!

11.12.2019

Ein Zeigefinger bewegt 88 Tonnen...

Das Leben als Numismatiker*In ist vielseitig: Nicht immer richtet sich der Blick ausschließlich in die Vergangenheit, und nicht immer stehen nur Grammgewichte im Mittelpunkt.
Dies erfuhr Dr. Matthias Ohm vom Landesmuseum Württemberg, der kürzlich die besondere Ehre hatte, eine zehn-Euro-Münze zu prägen - und das per Knopfdruck!
Matthias Ohm berichtet im Blog des Landesmuseums davon, wie es möglich ist, 88 Tonnen mit dem Zeigefinger zu bewegen und wie die daraus entstandene zehn-Euro-Münze im Detail aussieht.
Viel Freude beim Lesen!

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10.12.2019

Hohe Strafen für Sondengänger in Herefordshire (UK)

In Herefordshire, England, wurden zwei Sondengänger wegen Diebstahls zu langen Gefängnisstrafen verurteilt.
Sie entdeckten einen Münzschatz, bestehend aus über 1000 Münzen, die ins 4. bis ins 9. Jahrhundert datieren. Unter den Münzen befanden sich wohl solche Alfreds des Großen und Ceolwulf II. Der Fund jedoch ist nicht nur historisch bedeutsam: Der Wert des Hortfundes wird auf etwa 12 Millionen Pfund geschätzt.
Ähnlich wie in Großbritannien sind auch SondengängerInnen in Deutschland grundsätzlich meldepflichtig und müssen historischen Funde beim zuständigen Denkmalamt anzeigen. So kann nicht nur Strafbarkeit vermieden werden, sondern eine historische und archäologische Bearbeitung der Funde gewährleistet werden.

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09.12.2019

Kamingespräche an der Universität Tübingen zu antiker Münzästhetik

Griechische und römische Münzen nahmen in den visuellen und kommunikativen Vollzügen der antiken Lebenswelt als Bildträger, offizielle Nachrichtenträger und zugleich als dingliches Massenmedium eine mediale Schlüsselrolle ein. Vor diesem Hintergrund werden sie aktuell an der Universität Tübingen im Zuge des Sonderforschungsbereiches "Andere Ästhetik" untersucht.

Ziel der Kamingespräche, die am 9.Dezember 2019 ab 15 Uhr im Schloss Hohentübingen stattfinden, ist es, anhand der Untersuchung der dynamischen Wechselwirkung zwischen den formalen und funktionalen Aspekten der antiken Münzikonographie das komplexe ästhetische, mediale und kommunikative Verhältnis zwischen Produktion, Emittenten und Konsumenten bzw. Rezipienten zu durchdringen und davon ausgehend neue Perspektiven für das Teilprojekt "Einprägende Bilder. Die Ästhetik(en) von Münzen in der römischen Kaiserzeit" des Sonderforschungsbereiches "Andere Ästhetik" in einem internationalen Expertengremium zu diskutieren.

Veranstaltungsort:
Schloss Hohentübingen
Ernst von Sieglin Hörsaal (R165)
Burgsteige 11, 72070 Tübingen

Weitere Informationen können dem angehängten Flyer entnommen werden.

15.11.2019

Württembergischer Verein für Münzkunde – Vortrag von Albert Raff

Albert Raff (Stuttgart) spricht zu:
“Die Stuttgarter Münzstätte unter Herzog Karl Alexander von Württemberg (reg. 1733-1737)“
am Freitag, 15. November 2019, 19 Uhr in Stuttgart, Altes Schloss, Vortragssaal.
Der Eintritt ist frei.

Die Münzprägung in dieser Zeit stand ganz unter dem Einfluss von Joseph Süß Oppenheimer, der damals die Stuttgarter Münze für zwei Jahre gepachtet hatte. Nach dem unerwarteten Tod von Karl Alexander am 12. März 1737 wurde Oppenheimer noch am gleichen Tag festgenommen und in einem fragwürdigen Prozess zum Tode verurteilt. Am 4. Februar 1738 wurde er vor den Toren Stuttgarts hingerichtet. An Hand der im Hauptstaatsarchiv Stuttgart vorhandenen einschlägigen Akten wird die Münzgeschichte dieses Zeitraums nachgezeichnet.

15.11.2019

14. Tag der Antiken Numismatik in Münster

Am Samstag, den 16. November 2019 findet in Münster der diesjährige „Tag der Antiken Numismatik“ (TAN) statt.
Eingeleitet wird er am 15. November 2019 im Vortragssaal im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10 mit einem Abendvortrag von Prof. Dr. Stefan Krmnicek aus Tübingen zum Thema „Fundmünzen – Mehr als nur Geld“.

Im Rahmen des TAN werden aktuelle Forschungen, (Zwischen-)Ergebnisse von Qualifikationsarbeiten und laufende Projekte vorgestellt, um sie miteinander im breiten Kreis der Münzfreunde zu diskutieren. Dabei soll der Austausch zwischen akademischer und nichtakademischer numismatischer Gemeinde angeregt und ausgebaut werden. Die Vortragssektionen werden ergänzt durch Poster aus verschiedenen Bereichen numismatischer Forschung.
Veranstalter sind die Forschungsstelle Antike Numismatik am Institut für Klassische Archäologie und Christliche Archäologie/Archäologisches Museum der WWU Münster, das Münzkabinett am LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster sowie der Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V.

Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen können dem angehängten Programm entnommen werden.

13.11.2019

Vortrag von G. Graab in Mannheim

Am Mittwoch, 13. November findet um 20 Uhr, organisiert durch den Verein 'Münzfreunde Mannheim-Ludwigshafen' im Vereinslokal ASV Feudenheim, da Sandro, Lauffener Str. 27, 68259 Mannheim, ein Vortrag von
G. Graab "Philipp Wilhelm, Johann Wilhelm, Carl Philipp – Das Haus Pfalz-Neuburg in der Kurpfalz"
statt.

Der Eintritt ist frei.

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06.11.2019

Vortrag von Jürgen Lorenz in Speyer

Am Mittwoch, 6. November, findet ab 20.00 Uhr im Speyerer Haus der Vereine (Salle d´Honneur im 2. Obergeschoß) in der Rulandstraße,
veranstaltet durch die Numismatische Gesellschaft Speyer e.V., ein Vortrag von
Herrn Jürgen Lorenz „Römische Medaillons des 3. Jahrhunderts n. Chr.“
statt.

Der Eintritt ist frei.

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01.11.2019

Blockseminar: "Auf Heller und Pfennig" (PD Dr. Sebastian Steinbach)

Im Rahmen des an der Universität Heidelberg stattfindenden Blockseminars
"Auf Heller und Pfennig“ – Praktische Einführung in die Numismatik und Geldgeschichte des Mittelalters (500-1500)
werden die verschiedenen Formen und Funktionen von Münze und Geld im Mittelalter vorgestellt. Darüber hinaus wird an zahlreichen praktischen Beispielen ein Einblick in die Arbeit von Numismatikern und Geldhistorikern an der Universität, im Museum, in der Archäologie oder im Münzhandel gegeben. Dabei werden sowohl die wirtschaftlichen Aspekte des Geldes und seiner materiellen Form (der Münze) betrachtet als auch seine Eigenschaften als Spiegel herrschaftspolitischer Machtverhältnisse (Staatlichkeit), als Ausdruck des Zeitgeschmacks (Kunstobjekt) oder der handwerklichen Entwicklungen (Prägetechnik) vorgestellt.

Das Blockseminar findet statt am:
Samstag, 07.12.2019 - 9:00-17:00 Uhr
Sonntag, 08.12.2019 - 9:00-13:00 Uhr

Als Leistungsnachweis (1 LP) dient neben der aktiven Teilnahme bei der Lösung kleinerer Aufgabenstellungen während der Lehrveranstaltung ein abschließender numismatischer Wissenstest. Für den Erwerb von 2 LP besteht die Möglichkeit, ein Essay mit dem Dozenten zu vereinbaren.

Teilnehmerzahl max. 20 Personen. Anmeldung bis zum 01.11.2019 an mittelmail@stura.uni-heidelberg.de.

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29.10.2019

Call for Papers: OZeAN - Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik

OZeAN, die Online Zeitschrift zur Antiken Numismatik, veröffentlicht wissenschaftliche Abhandlungen zu allen Bereichen der antiken Numismatik, inklusive der antiken Wirtschafts- und Geldgeschichte sowie der archäologischen Kontextualisierung von Münzfunden.

Alle Artikel werden einem Peer Review-Verfahren unterzogen und sind sofort nach ihrem Erscheinen Open Access; den Autoren entstehen keine processing fees. Die Artikel erscheinen fortlaufend, wodurch eine zeitnahe Publikation gewährleistet ist.
Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

Nähere Details können der angehängten offiziellen Ausschreibung des Herausgeberteams entnommen werden.

18.10.2019

Württembergischer Verein für Münzkunde – Buchvorstellung von Martin Heinz

Martin Heinz (Stuttgart) hält eine Buchvorstellung zu
"Der Münzfund von 1180. Ein Beitrag zum Konstanzer Pfennig des Mittelalters“
am Freitag, 18. Oktober, 19 Uhr
in Stuttgart, Altes Schloss, Vortragssaal
Der Eintritt ist frei.

Das Buch befasst sich mit der Rekonstruktion eines Funds von Konstanzer Pfennigen des Hochmittelalters. Er besteht aus 578 Münzen der Zeit von 1150 bis 1180, die seit 2005 im Handel vorgekommen sind. Die für den Konstanzer Pfennig des Hochmittelalters wichtige Arbeit weist auf unterschiedlichste Prägestätten und Münzen hin. Nachdem der Fund schon in den Jahren 2012 bis 2015 mehrfach im Rahmen unserer Vereinsveranstaltungen behandelt worden war, liegt nun seine abschließende Veröffentlichung in Form eines eingehenden Kommentars mit Katalog und umfassendem Bildteil vor.

09.10.2019

Vortrag von J. Dobokay in Mannheim

Am Mittwoch, 9. Oktober findet um 20 Uhr, organisiert durch den Verein 'Münzfreunde Mannheim-Ludwigshafen' im Vereinslokal ASV Feudenheim, da Sandro, Lauffener Str. 27, 68259 Mannheim, ein Vortrag von
J. Dobokay "Das Papiergeld in den besetzten Gebieten während des 2. Weltkriegs"
statt.

Der Eintritt ist frei.

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02.10.2019

Vortrag von Dr. Rainer Albert in Speyer

Am Mittwoch, 2. Oktober, findet ab 20.00 Uhr im Speyerer Haus der Vereine (Salle d´Honneur im 2. Obergeschoß) in der Rulandstraße,
veranstaltet durch die Numismatische Gesellschaft Speyer e.V., ein Vortrag von
Herrn Dr. Rainer Albert „Der Untergang Trojas und der Gründungsmythos Roms auf römischen Münzen“
statt.

Der Eintritt ist frei.

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27.09.2019

Vortrag von Sophie Preiswerk (Heidelberg ) in Stuttgart

Am Freitag, 27. September 2019, findet ab 19 Uhr in Stuttgart, Altes Schloss, Ständesaal,
organisiert durch den Württembergischen Verein für Münzkunde, ein Vortrag von
Frau Sophie Preiswerk mit dem Titel "40 Jahrhunderte auf 40 Milimetern. Eine Serie napoleonischer Medaillen als numismatische Geschichtsschreibung"
statt.

Der Eintritt ist frei.

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11.09.2019

Vortrag von Dr. B. Simon in Mannheim

Am Mittwoch, 11. September findet um 20 Uhr, organisiert durch den Verein 'Münzfreunde Mannheim-Ludwigshafen' im Vereinslokal ASV Feudenheim, da Sandro, Lauffener Str. 27, 68259 Mannheim, ein Vortrag von
Dr. B. Simon "Die ganze Welt an einem Ort – Weltausstellungen und ihre Medaillen – Teil 2"
statt.

Der Eintritt ist frei.

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