Newsticker

26.06.2020

Aesculap leistet Seuchenhilfe in Rom

Heute teilen wir einen weiteren Aufsatz von Rainer Albert aus der MünzenRevue 5/2020 der sich mit Aesculap, dem römischen Gott der Heilkunst, auf einem Medaillon des Antoninus Pius beschäftigt.
Viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie weiterhin gesund!

Wenn Sie sich für numismatische Medizingeschichte interessieren, stöbern Sie gerne in unserer Serie "Mit Abstand näher betrachtet: Münzen, Medaillen und die Medizin" hier in den News oder in den Berichten!

19.06.2020

Mit Abstand näher betrachtet: Die Berührung des Königs

In Großbritannien glaubte man jahrelang an eine heilende Wirkung der Berührung des Königs oder der Königin, der nachgesagt wurde, die Lympherkrankung Skrofulose kurieren zu können. Heute zeigen wir Ihnen in diesem Kontext ein besonders anschauliches Stück der numismatischen Medizingeschichte: Ein gelochtes sog. Touch Piece, dass man um den Hals trug, um Krankheiten abzuwenden – ähnlich wie wir dieser Tage eine Maske tragen.
Das Stück wurde um 1707 unter der britischen Königen Anne geprägt und befindet sich heute im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart. Es zeigt sehr gut, welche Bedeutung Münzen zufallen konnte, wenn es darum ging, gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen.

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12.06.2020

Mit Abstand näher betrachtet: Der Kaiser hält Abstand

Trotz diverser Lockerungen des öffentlichen Lebens in den letzten Tagen und Wochen, bleibt der Apell bestehen, die Abstandsgebote einzuhalten. Auch wir schließen uns diesem Gebot an! 1,5 – 2 Meter gelten als idealer Abstand zu einer anderen Person um sich und andere vor Ansteckung zu schützen. Wir zeigen Ihnen mit der heutigen Münze ein Negativbeispiel: Eine frühneuzeitliche Nachbildung eines Sesterz aus dem Badischen Landesmuseum, der eine adlocutio auf der Rückseite zeigt. Diese Ansprache des Kaisers an seine Soldaten wird oft auf antiken Münzen dargestellt und gehört ins ikonographische Repertoire des römischen Kaisers. So anschaulich dieses Bild ist, bitte machen Sie sie nicht zuhause nach – wie die letzten Wochen gezeigt haben, funktioniert die adlocutio immerhin auch wunderbar auf digitalem Wege! Nehmen Sie sich lieber an Kaiser Galba ein Vorbild: Dieser steht im Münzbild auf einem Podest, in sicherer Entfernung zu seinen Soldaten.

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05.06.2020

Mit Abstand näher betrachtet: Zwischen Medizin und Messias (und Medaillen!)

ÄrztInnen und VirologInnen stehen in diesen Tagen im besonderen Fokus der Öffentlichkeit. Sie klären auf, versorgen, forschen und geraten sogar ins Kreuzfeuer medialer Berichte. Auch in der Medaillenkunst wurden Ärzte gefeiert und erinnert. So beispielsweise Wilhelm Friedrich Ludwig, der als Leiter des Württembergischen Medizinkollegiums die Durchführung von Pockenschutzimpfungen initiierte. Zu seinen Ehren wurde 1861 eine Medaille geprägt, die sich heute im Münzkabinett des Landesmuseums Württemberg befindet.
Ob es bald auch eine Medaille auf Prof. Dr. Drosten geben wird?

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23.05.2020

Mit Abstand näher betrachtet: Der Schwarze Tod in Damaskus

Von nahezu keiner Seuche oder Krankheiten wurde die Menschheit in ihrer Geschichte so hart getroffen, wie von den Pestwellen, die bis ins 19. Jahrhundert beinahe weltweit wüteten.
Im Jahr 1348 gelangte die Pest auch nach Damaskus und richtete dort unsägliches Leid an. Aus dieser Zeit sind bange Erinnerungen, Berichte über scheinbar endlose Gebete und auch eine Münze erhalten, welche die Forschungsstelle für Islamische Numismatik an der Universität Tübingen als Münze des Monats näher beleuchtet.

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21.05.2020

Call for Applications: Numismatische Herbstschule in Münster

Vom 8.-11. Oktober 2020 findet die nunmehr 4. Numismatische Herbstschule in Münster statt. Die viertägige Veranstaltung richtet sich an Bachelor- und Master-Studierende aller relevanten Fächer, die numismatisches Wissen erlangen und/oder vertiefen möchten. Das Programm ist vielfältig und deckt die Themenschwerpunkte von antiker, über byzantinische, islamischer, chinesischer und europäischer Numismatik bis in die Gegenwart ab.

Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 20 Studierende begrenzt, InteressentInnen mögen sich also bis zum 30. Juni 2020 bewerben.
Nähere Informationen sind dem angehängten Dokument zu entnehmen!

15.05.2020

Mit Abstand näher betrachtet: Viele Krankheiten, eine Salus

Die Personifikation von Gesundheit und Wohlergeben Salus wurde im römischen Reich kultisch verehrt. Auf Münzen der römischen Kaiser verkörpert die Salus als Salus Augusti die persönliche Gesundheit des Kaisers, aber auch das öffentliche Wohlehrgehen des Reiches (Salus Publica).
Wir zeigen Ihnen heute ein Objekt aus der Münzsammlung der Universität Heidelberg, deren Rückseite eine Darstellung der Salus aufweist und hoffen, sie bleiben oder werden gesund!

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04.05.2020

Mit Abstand näher betrachtet: Aeskulap - "ein unvergleichlicher Arzt"

Aeskulap (griechisch Asklepios) wurde als antiker Gott der Heilkunst im gesamten römischen Reich verehrt. Auf römischen Münzen ist er jedoch nur selten abgebildet. Wir zeigen Ihnen heute ein Objekt, dass eine Darstellung des Gottes auf seiner Rückseite zeigt. Der Sesterz des Caracalla zeigt die besondere Bedeutung des Aeskulap für den Kaiser, der oftmals an Krankheiten litt und sich im Heiligtum des Gottes auskurierte.

Die Münze befindet sich im Münzkabinett des Landesmuseums Württemberg und zeigt die numismatische Umsetzung der Hoffnung auf Heilung und Gesundheit.

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30.04.2020

Stellenausschreibung: wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in, Münzkabinett der Staatlichen Museen Berlin

Bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist beim Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ab 1. September 2020 eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in zu besetzen.
Inhaltlich geht es um die Erschließung von 12.000 vorkaiserzeitlichen Münzen in Kleinasien im Interaktiven Katalog des Münzkabinetts.
Bewerbungen werden bis zum 26. Mai 2020 entgegengenommen
Nähere Informationen sind über den nachstehenden Link abrufbar.

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27.04.2020

Mit Abstand näher betrachtet: Eine Hand wäscht die andere...

Seit Wochen geben wir einander nicht die Hand, um Infektionsketten zu unterbrechen und einander zu schützen. Dabei ist diese kleine Geste normalerweise ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Soziallebens: Zur Begrüßung, zur Gratulation, zum Abschied und als Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung. Auch historisch ist die Geste des Handschlages fest verankert. So sind die ineinandergreifenden Hände als so genannte dextrarum iunctio oft auf römischen Münzen zu finden. Der Handschlag gilt als Zeichen der Eintracht und der Anerkennung, als Symbol der Annahme und Akzeptanz.

Wir zeigen Ihnen heute einen Denar des Kaisers Antoninus Pius, auf dessen Rückseite ein solcher Handschlag zu sehen ist. Das Objekt befindet sich in der Münzsammlung unseres Verbundpartners aus Freiburg, der Albert-Ludwigs-Universität.
Sicherlich werden wir noch eine Weile darauf verzichten müssen, uns die Hand zu geben – im Sinne der Gesundheit zeigt der Verzicht darauf eine andere, ganz besondere Art der Handreichung. Ganz ohne Körperkontakt!


Inmitten des pandemischen Erleben starten wir unsere neue Serie "Mit Abstand näher betrachtet: Münzen, Medaillen und die Medizin" und stellen Ihnen jede Woche ein Objekt unserer Kooperationspartner vor, das verschiedene Phänomene der numismatischen Medizingeschichte beleuchtet.

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22.04.2020

Mit Abstand näher betrachtet: Münzen, Medaillen und die Medizin

Krankheit, Seuchen und gesundheitliche Unsicherheit sind wie der Wunsch nach Heilung und Überwindung von Krisen eine Konstante in unserer Geschichte. Münzen und Medaillen spiegeln diese Zeiten in ihrer ganz eigenen Art wieder und erzählen uns Geschichten von Gesundheit und Krankheit.
Mitten im pandemischen Erleben starten wir eine numismatische Zeitreise, die aufzeigt, wie der Mensch durch die Geschichte hinweg seine Erfahrungen mit Krankheit und Genesung auch numismatisch verarbeitete. Und welche Rolle Münzen und Medaillen dabei spielen konnten. Sie gaben Hoffnung, erinnerten an Seuchen, feierten deren Überwindung und wurden sogar selber als vermeintliches Heilmittel eingesetzt. Für unsere neue Serie verweisen wir jede Woche in unseren Berichten auf ein Objekt unserer internen und externen Kooperationspartner, das verschiedene Phänomene der numismatischen Medizingeschichte aufgreift und verdeutlicht. Dabei kommt Hoffnung auf, denn der Blick in die Geschichte zeigt: Es geht vorbei!
Lassen Sie sich durch erlebte Numismatik in Corona - Zeiten Mut machen und bleiben oder werden Sie gesund.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Zum Auftakt teilen wir einen Aufsatz von Dr. Rainer Albrecht aus der MünzenRevue 3/2020, der zeigt, dass Pandemiebekämpfung kein neues Phänomen ist...

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26.03.2020

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in an der Universität Frankfurt a.M.

Am Institut für Archäologische Wissenschaften, (Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen sowie Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike) der Goethe-Universität Frankfurt ist zum 01.10.2020 die Stelle für eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) befristet für die Dauer von zunächst 3 Jahren zu besetzen. Eine Verlängerung um max. weitere 3 Jahre ist möglich.
Bewerbungen sind bis zum 24.04.2020 möglich

Nähere Informationen sind dem angehängten Dokument zu entnehmen.

23.03.2020

Kurs zu griechischer Numismatik in Athen der Radboud Universität Nijmegen

Vom 6. - 14. September 2020 findet in Athen ein Kurs zu griechischer Numismatik statt. Organisiert wird dieser durch die Radboud Universität Nijmegen, die damit Masterstudierende und DoktorandInnen ansprechen will. Der Kurs wird sich mit Methoden, der Geschichte und Archäologie der griechischen Münzprägungen auseinandersetzen und bietet ein reichhaltiges Programm über 9 Tage an.
Interessierte können sich mit einem Lebenslauf, einem Motivations- und Empfehlungsschreiben bis zum 24.04.2020 bewerben.
Weitere Informationen sind dem angehängten Flyer zu entnehmen!
Wir wünschen allen Bewerberinnen und Bewerbern viel Erfolg!

19.03.2020

Aktuelle Situation der Veranstaltungen des Numismatischen Verbundes

Aufgrund der sich zuspitzenden Lage in Deutschland und Europa sind auch unsere Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt!
Sobald entsprechende Maßnahmen der Behörden aufgehoben sind, informieren wir Sie umgehend.
Bis dahin wünschen wir beste Gesundheit und alles Gute!

Als kleiner Ersatz für ausfallende Vorträge und Tagungen stöbern Sie doch in unseren Berichten, mit denen die Partnerinstitutionen über ihre numismatische Arbeit berichten! Um nicht aus der numismatischen Übung zu kommen, steht Ihnen auch die eLearning Plattform NumiScience rund um die Uhr weiterhin zur Verfügung!

05.03.2020

Numismatische Gesellschaft Speyer - Vortrag von Walter Kraut

Am 01.April. 2020 findet ab 20.00 Uhr im Speyerer Haus der Vereine (Salle d´Honneur im 2. Obergeschoß) in der Raulandstraße, ein Vortrag von Herrn Walter Kraut mit dem Titel „Spätmittelalterliche Gulden, Albus und Pfennige der Kurpfalz im Rheinischen Münzverein“ statt.
Die Numismatische Gesellschaft Speyer freut sich auf interessierte ZuhörerInnen!
Der Eintritt ist frei.

03.03.2020

Württembergischer Verein für Münzkunde - Vortrag von Jakob Trugenberger

Im 2. Jh. v. Chr. entstanden in Jerusalem kleine unscheinbare Münzen, die so genannten Prutot. Ihre Ikonografie schöpft aus hellenistischen Bildtraditionen. Dem heutigen Betrachter gewähren sie Einblicke in das Herrschaftsverständnis eines aufstrebenden Regionalfürstentums und in die sich zunehmend herausbildende Identität des zeitgenössischen Judentums. Nach einem historischen Überblick arbeitet der Vortrag beide Aspekte anhand von Münzen des Johannes Hyrkanos I. heraus.
Am 20. März 2020, um 19 Uhr, hält Jakob Trugenberger (Tübingen) einen Vortrag mit dem Titel "Der Beginn der hasmonäischen Münzprägung im Lichte ihres historischen Kontextes."
Der Vortrag, organisiert vom Württembergischen Verein für Münzkunde, findet im Vortragssaal des Alten Schlosses in Stuttgart statt.
Der Eintritt ist frei!

25.02.2020

"Digital Humanities – Numismatik und Nachbargebiete" - Workshop in Liestal (CH)

Die internationale Numismatik entwickelt zur Zeit eine grosse Dynamik, was digitale Projekte im Rahmen der so genannten «Digital Humanities» angeht.
Diese Projekte erreichen auch die Schweiz und werden hier an Münzkabinette, an archäologische Dienste oder ans Inventar der Fundmünzen der Schweiz angebunden. Gleichzeitig entstehen an Universitäten Kompetenzzentren für Digital Humanities.
Nun versucht ein Workshop der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF) verschiedene Strömungen, soweit sie für die archäologische Numismatik methodisch oder inhaltlich von Interesse sein können, vorzustellen und den Austausch über Konzepte und Erfahrungen zu fördern.
Der Workshop findet am 13. und 14. März im Alten Amtshaus in der Amtshausgasse 7, in 4410 Kiestal (CH) statt

Nähere Informationen zum Programm und der notwendigen Anmeldung können dem angehängten Flyer entnommen werden.

20.02.2020

"Geschichte, Gegenwart und Zukunft" - numismatische Tagung in Gotha

Numismatische Universitätssammlungen stellen seit Jahrhunderten eine wichtige Säule in Lehre und Forschung dar. Dieser universitäre Sammlungskomplex wurde allerdings bislang noch nicht systematisch erforscht. Nun widmet sich eine Tagung des Netzwerks universitärer Münzsammlungen in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt einer umfassenden Betrachtung der Universitätssammlungen in Deutschland.
Die Veranstaltung findet am 20. und 21. März 2020 in der Forschungsbibliothek Gotha im Herzog Ernst-Kabinett auf Schloss Friedenstein, Schlossplatz 1 in Gotha statt.
Um Anmeldung wird bis zum 15. März 2020 gebeten!

Nähere Information bezüglich des Programms und der Anmeldung sind dem angehängten Flyer zu entnehmen.

19.02.2020

Münzfreunde Mannheim/Ludwigshafen - Vortrag von Walter Kraut

Am 11.03. 2020 findet um 20 Uhr im Vereinslokal ASV Feudenheim, da Sandro in der Lauffener Str. 27, in Mannheim ein Vortrag von Herrn Herr W. Kraut mit dem Titel "Spätmittelalterliche Gulden, Albus u. Pfennige der Kurpfalz im Rheinischen Münzverein" statt.
Die Münzfreunde Mannheim-Ludwigshafen freuen sich über interessierte ZuhörerInnen und Neumitglieder!

Der Eintritt ist frei!

13.02.2020

Numismatische Gesellschaft Speyer - Vortrag von Dr. Wolfgang Dreher in Speyer

Am Mittwoch, den 4. März, findet ab 20.00 Uhr im Speyerer Haus der Vereine (Salle d´Honneur im 2. Obergeschoß) in der Raulandstraße, ein Vortrag von Herrn Dr. Wolfgang Dreher mit dem Titel „Sic fulgent litora - Prägungen aus Flussgold“ statt.
Die Numismatische Gesellschaft Speyer freut sich auf interessierte ZuhörerInnen!
Der Eintritt ist frei.