Studentische Hilfskräfte und Praktikanten bei der Münzbestimmung

ZAN Universität Heidelberg, Foto: Susanne Börner

Praxisorientierte Lehre im ZAN

ZAN Universität Heidelberg, Foto: Susanne Börner

Einige Fundmünzen aus BaWü

ZAN Universität Heidelberg, Foto: Susanne Börner

Kurator der Münzsammlung des LMW, Dr. Matthias Ohm mit einer Neujahrsmedaille vor den Münzschränken

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

Solidus des weströmischen Kaisers Anthemius aus Herrenberg „Zwerchweg“ Grab 291

Zentrales Fundarchiv Rastatt. Foto: Matthias Hoffmann

Numismatischer Verbund in Baden-Württemberg (NV BW)

Der Numismatische Verbund in Baden-Württemberg (NV BW) hat es sich zum Ziel gesetzt, die Fachdisziplin Numismatik nachhaltig zu stärken.

Es haben sich dafür mittlerweile acht gleichberechtigte Partner – das Archäologische Landesmuseum in Konstanz mit dem Zentralen Fundarchiv in Rastatt, das Badische Landesmuseum in Karlsruhe, das Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen, das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart, die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, die Universität Mannheim, die die Universität Heidelberg und seit Frühjahr 2017 auch die Universität Freiburg – zusammengefunden.

Im Rahmen des MWK-geförderten Projektes möchten die Partner die Numismatik im Land auf mehreren Ebenen vorantreiben:

  1. Lehre und Vermittlung.

    Mit Hilfe praxisorientierter und qualitativ hochwertiger numismatischer Lehre, einem numismatischen E-learning-Portal sowie einem breiten Praktikumsangebot bei den verschiedenen Partnern soll dringend benötigter wissenschaftliche Nachwuchs herangezogen werden.

  2. Gemeinsame Forschungsaktivitäten.

    Zukünftig sollen bedeutende Neufunde und herausragende Sammlungsbestände wieder regelmäßig publiziert sowie gemeinsame Forschungsaktivitäten des Verbundes initiiert werden. Durch ein Themenportal, das Abschlussarbeitsthemen auf Basis der Verbundbestände vermittelt, soll die Sichtbarkeit und die Aufarbeitung der Bestände maßgeblich forciert werden.

  3. Numismatische Sammlungen (museal und universitär).

    Langfristig sollen alle numismatischen Bestände des Verbundes digitalisiert und im epochenübergreifenden numismatischen Portal des NV BW auch für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Zur Aufarbeitung der Bestände werden ganz bewusst studentische Hilfskräfte und Praktikanten eingebunden, um diesen die Möglichkeit der praktischen Arbeit direkt am Objekt zu geben und Kontakte zu knüpfen.

  4. Fundmünzenbearbeitung.

    Die momentan noch ausgelagerte Fundmünzenbearbeitung soll langfristig zurück nach Baden-Württemberg geholt werden. Die Bestimmung und Digitalisierung der Münzen erfolgt dann verbundintern und die Münzen werden ebenfalls im numismatischen Portal des NVBW zugänglich gemacht.

  5. Wissenstransfer.

    Durch die Homepage des Verbundes mit ihrer Praktikums- und Stellenbörse , dem Newsticker, der numismatischen Themenbörse etc., durch geplante Ausstellungsprojekte und gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll die Numismatik mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werden.

Neuste Meldungen

03.04.2018

Spring School des Numismatischen Verbundes

18.11.2017

Vortrag von Dr. Gerhard Graab (Mannheim) in Karlsruhe

07.11.2017

Der römische Münzfund von Köngen. Zeugnis einer unruhigen Zeit

21.10.2017

Kolloquium zum 75. Geburtstag von Ulrich Klein

14.10.2017

Vortrag von Barbara Simon (Ludwigshafen) in Karlsruhe

Das Projekt wird finanziert von: